Reck

Die Inhalte sind dem KNSU entnommen

Felgaufschwung

  1. Stand vl. mit rück- gespreiztem Bein am schulterhohen Reck. Die Arme sind gebeugt, die Hände umfassen die Reckstange im Ristgriff. Das Stand-/Abdruckbein ist gestreckt, leicht auf den Ballen gehoben und befindet sich nah oder unter der Reckstange, der Körper ist aufgerichtet mit Blick auf die Stange.
  2. Strecken des Abdruckbeines mit Voraufschwung des rück- gespreizten Beines (Schwungbein) und nachfolgendem Abdruck vom Abdruckbein. Die Arme bleiben gebeugt, der Blick ist zum Reck gerichtet.
  3. Das Schwungbein erreicht die Senkrechte, die Arme bleiben gebeugt. Der Blick ist zu den Füßen gerichtet. Das Abdruckbein ist bereits vom Boden gelöst. Die Schultern leiten eine leichte Rückwärtsrotation ein. Die Arme ziehen
    Richtung Körper. Der Blick ist auf die Füße gerichtet.
  4. Fortführen der Rückwärtsrotation, wobei das Abdruckbein an das Schwungbein herangeschwungen wird. Die Arme ziehen Richtung Körper. Der Blick bleibt auf die Füße gerichtet.
  5. Die Beine erreichen geschlossen die Senkrechte bei leichtem Hüftwinkel. Die Arme beginnen die Hüfte zur Stange zu ziehen. Die Hüftstreckung erfolgt Richtung Decke. Der Blick bleibt auf die Füße gerichtet.

6. Hüftkontakt mit gestrecktem BRW, Blick zu den Füßen und Zug der Arme.
7. Fortführen der Rückwärtsrotation in Schiffchenposition mit offenem Hüftwinkel, gebeugten Armen, Handdrehen und Blick Richtung Reckstange.
8. Fortführen der Rückwärtsrotation durch Mitdrehen der Hände und Strecken der Arme bis die Beine die Waagerechte erreichen.
9. Abbremsen des Beinschwungs in der Waagerechten bei gleichzeitigem Weiterdrehen der Hände und Aufrichten des Kopfes. Die Arme sind gestreckt.
10. Stütz vl. mit leichter Schultervorlage. Der Kopf ist aufrecht und der Blick geradeaus gerichtet.

Hüftumschwung vorlings rückwärts

  1. Stütz vl. vw. mit leichter Schultervorlage vor der Senkrechten in gestreckter und gespannter Körperhaltung; der Kopf ist aufgerichtet; die Schultern sind unten (hoher Stütz).
  2. Die Beine sind nach vorn geschwungen und die Arme gebeugt. Der Oberkörper, die Schultern sind nach vorn verlagert und der Blick nach unten auf den Boden gerichtet. Der Rücken ist gerundet. Aus Position 2 beginnt der Rückschwung der Beine mit gleichzeitigem Strecken der Arme unter Beibehalten der Schultervorlage.
  3. Nach Passieren der Beine in der Senkrechten löst sich der Körper von der Reckstange und die Hüfte ist gestreckt. Die Arme strecken sich weiter, der ARW wird geöffnet.
  4. Im Umkehrpunkt befindet sich der Körper mit fixierter Haltung im freien Stütz (Armee gestreckt, Rundung im Rücken, Hüfte gestreckt, Blick nach unten, Schultervorlage). Hier beginnt das Absenken zur Reckstange durch Schließen
    des ARW.
  5. Das Absenken aus der Stützposition (4) wird mit fixierter Körperhaltung und geringfügigem Rückverlagern der Schultern ausgeführt. Der Kopf neigt sich nach vorn.

6. Die Oberschenkel berühren die Reckstange, der Kopf neigt sich weiter zur Brust, der Blick ist bei gerundeter Oberkörperhaltung und gestrecktem BRW
(Schiffchenposition vw.)auf die Reckstange/Füße gerichtet. Das ist der Zeitpunkt für das schnellkräftige Rückverlagern der Schultern bei aktiv gehaltenem,
geschlossenem ARW und gestreckten Armen.
7. In der „gebundenen Position“ (6) rotiert der Körper bei Mitdrehen der Hände um die Reckstange. Der ARW wird durch Druckgeben der gestreckten Arme Richtung
Reckstange geschlossen gehalten.
8. Die gebundene Position (6-8) wird über die Senkrechte hinweg bis hin zur Waagerechten (9) beibehalten.
9. Mit Erreichen der horizontalen Lage wird der Körper mit Aufrichten des Kopfes vollständig auf- bzw. leicht überstreckt, je nach Schwung. Dadurch wird der
Körper abgebremst und rotiert langsam in den Stütz weiter.
10. Der Hüft-Umschwung vl. rw. endet im Stütz vl. vw..

Hüftumschwung vorlings vorwärts

Felgunterschwung

  1. Seitstand vl. mit rück- gespreiztem Bein, die gestreckten Arme fassen im Ristgriff die Reckstange und haben Spannung aufgebaut. Die Stange befindet sich ca. in Stirnhöhe. Das Standbein wird bis unter die Reckstange nach vorn gesetzt, um die Ausgangsbedingungen für das Hochschwingen zu verbessern.
    1-2 Schnellkräftiger Schwungbeineinsatz und kräftiger Abdruck des Standbeines
    vom Boden. Gleichzeitig üben die gestreckten Arme Druck von oben auf die
    Stange aus, um den ARW bei gleichzeitigem Rückverlagern der Schultern zu verkleinern.
    Schwung- und Abdruckbein schließen sich zu Position 2.
  2. Die Oberschenkel befinden sich in Reckstangenhöhe, der ARW ist möglichst
    weit geschlossen, der BRW ist weit geöffnet (ca.170°), der Kopf ist nach vorn geneigt, der Oberkörper gerundet und der Blick auf die Füße gerichtet (= Felghang/Sturzhang). Von hier beginnt das Öffnen des ARW.
  3. Weiteres Öffnen des ARW unter Beibehalten der Mittelkörperspannung und Kopf-/Rumpfhaltung.
  4. Verstärktes aktives Öffnen des ARW mit Hüftstreckung auf 180°.
  5. Vollständig gestreckter Körper (Arme und Kopf in Verlängerung des Oberkörpers).
    Hier beginnt das Lösen der Hände.

6. Gelöste Hände unter Beibehaltung der gestreckten Körperposition; Kopf in Verlängerung
des Rumpfes zwischen den Armen.

7. Leichte aktive Überstreckung des Körpers über Reckstangenhöhe; Kopf und Arme in Verlängerung des Rumpfes.

8. Landebeginn auf den Ballen in überstreckter, nach hinten gerichteter Körperhaltung
mit Rückhochhalte der Arme.

9. Abfederndes Landen mit einem Kniewinkel von ca. 90°, aufrechtem Oberkörper, Arme gestreckt in Verlängerung des Oberkörpers (Arme an den Ohren) und anschließendem Aufrichten in den Stand.

10. Stand mit Hochhalte der Arme, Kopf aufgerichtet.

Hocke als Abgang

  1. Stütze vl. mit Ristgriff, der Blick ist nach vorne gerichtet.
  2. Beugen der Arme und der Hüfte durch Vornehmen des Oberkörpers und der Beine.
    Tipp: Die Ausholbewegung kann auch mit gestreckten Armen erfolgen durch
    Senken der Schultergelenke.
  3. Schnellkräftiger Beinrückschwung mit Strecken der Arme. Die Schultern bleiben vor der Reckstange, der Blick ist nach unten gerichtet.
  4. – 5 Aufschwingen des Körpers in den hohen Rückschwung in „Liegestützposition“ mit Schultervorlage und gestreckten Armen. Der Blick ist nach unten gerichtet.
  5. 6-7 Mit Erreichen der höchsten Rückschwungposition schnellkräftiges Anhocken
    der Beine Richtung Brust. Gleichzeitig erfolgt der Abdruck mit den Händen.
    Der Körper richtet sich auf, rotiert rückwärts. Die Arme schwingen schnellkräftig vorn hoch Richtung Kopf und der Blick richtet sich auf.
  • 8 Öffnen des BRW (Bein-Rumpf-Winkel) und ARW (Arm-Rumpf-Winkel) mit Strecken der Beine. Die Arme befinden sich gestreckt in Körperhöhe. Der Körper ist vollständig gestreckt.
  • 9 Bodenkontakt mit beiden Füßen gleichzeitig.
  • 10 Die Beine werden gebeugt und federn auf einen Kniewinkel von ca. 100° ab.
    Der Oberkörper bleibt aufrecht und die Arme befinden sich in Hochhalte.
  • 11 Nach dem Landen Aufrichten des Oberkörpers und Strecken der Beine in den
    Seitstand rl.

Laufkippe

  1. Vor dem beidbeinigen Absprung sind die Knie leicht gebeugt und der Körperschwerpunkt ist durch die Vorlage des Oberkörpers etwas nach vorne verschoben.
  2. Absprung nach hinten oben mit Vorschwingen der gestreckten Arme, Öffnen des Arm-Rumpf-Winkels und Greifen der Stange mit Ristgriff zum gewinkelten Hang.
  3. Vorschwingen im gewinkelten Hang, wobei die Füße etwa 10cm über dem Boden gleitend nach vorne gehen.
  4. Der Körper schwingt unter der Stange nach vorne vor und der Bein-Rumpf-Winkel öffnet sich bis ca. 175°, der Arm-Rumpf-Winkel ist nahezu gestreckt.
  5. Schnelles Winkeln in der Hüfte zum Anristen der Füße an die Stange. Der Turner kommt in den flüchtigen Spitzwinkelhang vorlings.

6. Beginn der Hüftstreckung und der aktiven Verkleinerung des Arm-Rumpf-Winkels durch Zug- und Druckbewegung der Arme, sowie Schubbewegung der Beine nach schräg vorne oben.

7. Rückhochpendeln des Körperschwerpunkts mit Annäherung an die Drehachse,
die gestreckten Arme drücken weiterhin den Schwerpunkt stemmend an die
Reckstange.
8. Der Oberkörper befindet sich mit gestreckten Armen in Stützposition, der Bein-
Rumpf-Winkel ist allerdings noch nicht vollständig gestreckt.
9. Die Vorwärtsrotation um die Körperbreitenachse wird durch ein nach Vorne-
Unten-Drücken der Stange mit den Armen unterstützt.
10. Durch das aktive Öffnen des Bein-Rumpf-Winkels und des Abstoßens der Hüfte
von der Reckstange, befindet sich der Körper mit gestreckten Armen in einer
waagerechten Position über der Reckstange.

Alle Elemente: 

Barren

Schwingen am Barren

Oberarmstand + Fehleranalyse

Kippe

Schwungstemme – vorwärts bzw. rückwärts

Schwingen in den Oberarmstand – Hocke als Abgang

Kür

Alle Elemente: 

Sprung

Sprunghocke

Handstützüberschlag

lle Elemente: 

Boden

Felgrolle rw in den Handstand

Schrittüberschlag – Handstandüberschlag

Flick-Flack

Alle Elemente: 

Schwebebalken

Alle Elemente: